AKTUELLES


Tagung zum Thema: Der Begriff der Religion in der Friedens- und Konfliktforschung und dessen Operationalisierung
Internationaler Kongress zum Gerechten Frieden
Jahrestagung 2014 des Forschungsverbundes



Tagung zum Thema: Der Begriff der Religion in der Friedens- und Konfliktforschung und dessen Operationalisierung

Vom 24. bis zum 26. Februar 2012 fand in der Evangelischen Akademie in Villigst ein von der Deutschen Stiftung Friedensforschung finanzierter Workshop des Forschungsverbundes Religion und Konflikt zum Thema „Der Begriff der Religion in der Friedens- und Konfliktforschung und dessen Operationalisierung“ statt. Dabei handelte es sich um eine interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppe:
  • Politikwissenschaft: Dr. Claudia Baumgart-Ochse (HSFK Frankfurt a. M.) und Prof. Dr. Andreas Hasenclever (Universität Tübingen)
  • Religionssoziologie/Soziologie: Prof. Dr. Gert Pickel (Universität Leipzig), Prof. Dr. Detlef Pollack (Universität Münster), Prof. Dr. Heinrich Schäfer und Leif Seibert (Universität Bielefeld)
  • Religionswissenschaft: Dr. Hans-Michael Haußig (Universität Potsdam) und Prof. Dr. Hans G. Kippenberg (Jacobs University Bremen)
  • Theologie: Prof. Dr. Heinz-Günter Stobbe (Universität Siegen) sowie Prof. Dr. Andreas Hasenclever und Prof. Dr. Heinrich Schäfer
  • Initiatoren: PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner (Universität Heidelberg) und Dr. Markus Weingardt (Tübingen).

Verhandelt wurden drei Leitfragen:
  1. Was wäre ein für die Friedens- und Konfliktforschung – unter Berücksichtigung der Besonderheiten von außerhalb der christlichen Tradition stehenden Religionen – geeigneter Begriff von Religion?
  2. Was ist das spezifisch Religiöse? Wie lässt es sich bestimmen? Welche Kriterien lassen sich finden, um religiöse von nicht-religiösen Symbolsystemen zu unterscheiden?
  3. Kann Religion als gesondertes Phänomen betrachtet und analysiert werden oder muss Religion notwendig in umfassendere kulturelle bzw. zivilisatorische Konzepte eingebunden werden?

Geplant ist, die Ergebnisse der Tagung zu publizieren.
                            


Internationaler Kongress zum Gerechten Frieden

Vom 13. bis zum 15. Juni 2013 wird in Berlin ein internationaler Kongress stattfinden. Er steht unter dem Titel „Menschen geschützt – gerechten Frieden verloren? Kontroversen um die internationale Schutzverantwortung in der christlichen Friedensethik“ und wird von der EKD in Trägerschaft der Evangelischen Akademien in Berlin und Villigst sowie der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) veranstaltet. Im Fokus steht die Bedeutung der internationalen Schutzverantwortung (Responsibility to Protect) im Konzept des gerechten Friedens: Wie kann der Kerngedanke der Prävention gestärkt und umgesetzt werden? Was bedeutet gerechter Frieden im Hinblick auf Interventionen als letztes Mittel? Wie kann ein möglicher Missbrauch der internationalen Schutzverantwortung verhindert werden? Welche Konzepte zu Wiederaufbau und Versöhnung sollten eingeschlagen werden? Der Kongress möchte diese Fragen in einem breiten Diskurs mit Vertretern aus Kirchen, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft vertiefen, einen interkonfessionellen Dialog führen, aber auch den Blick anderer Religionen auf den gerechten Frieden mit hineinnehmen. Das detaillierte Programm zum Kongress senden wir Ihnen über den E-Mail-Verteiler unseres Forschungsverbundes zu.



Jahrestagung 2014 des Forschungsverbundes

Die nächste Jahrestagung des Forschungsverbundes Religion und Konflikt wird im Herbst 2014 stattfinden. Im Vorfeld wird es einen Call for Papers geben, den wir Ihnen über den E-Mail-Verteiler unseres Forschungsverbundes zusenden werden.